24.09.2026

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Ein Speicher, alle Erlöse: MiSpeL-konform gerechnet
Use Case

Vom PPA zum Contracting: Wie das Vertragsmodell den Batterie-Business-Case entscheidet

Derselbe Standort, dieselbe PV, aber je nach Vertragsmodell entsteht ein fast 10× größerer Business Case. Und das Beste: Der Investor verdient, der Verbraucher spart, ganz ohne eigenes CAPEX.

Use Case Eckdaten

22,2%

Rendite

4,8 J.

Amortisation

7,59M

Kapitalwert

-33%

lfd. Kosten

Ausgangslage

Ein Industriestandort bezieht Strom über einen klassischen On-Site-PPA mit einer 2.300 kWp PV-Anlage. Strombedarf: 14.889 MWh/a. Laufende Energiekosten: 2,87 Mio. €/a. Die Frage: Lohnt sich ein Batteriespeicher, und unter welchem Vertragsmodell?

Szenario 1: Batterie ohne neuen Vertrag

Innerhalb der bestehenden PPA-Struktur lässt sich nur ein kleiner Speicher (2.843 kWh) rechtfertigen. Aus Projektsicht: 798k € Kapitalwert, 19,4 % Rendite, Amortisation 5,0 Jahre. Aufgeteilt auf die Stakeholder bleibt für den Investor 529k € (15,6 % IRR), für den Verbraucher nur 269k €. Beide teilen sich einen kleinen Kuchen, weil die Vertragsstruktur den Mehrwert deckelt.

Szenario 2: Batterie im Contracting/Tolling

Sobald die Batterie als Contracting-/Tolling-Modell strukturiert wird, ändert sich alles: Ein 6× größerer Speicher (17.833 kWh) wird wirtschaftlich. Aus Projektsicht 7,59 Mio. € Kapitalwert bei 22,2 % Rendite und 4,8 Jahren Amortisation. Entscheidend ist die Aufteilung: Der Investor trägt die Investition von 4,99 Mio. € und erzielt 2,24 Mio. € Kapitalwert bei 13,2 % IRR. Der Verbraucher bringt kein eigenes Kapital ein (kein CAPEX, kein Risiko) und gewinnt durch gesenkte Energiekosten dennoch 5,35 Mio. € Kapitalwert. Fast das Zehnfache an Projektwert, und beide Seiten stehen besser da als zuvor.

Szenario 3: Batterie und Vollversorgung

Mit einem Vollversorgungsmodell wird der Speicher nochmals größer (20.156 kWh). Aus Projektsicht 8,43 Mio. € Kapitalwert, 22,2 % Rendite, 4,8 Jahre Amortisation. Der Investor erreicht 2,21 Mio. € Kapitalwert (12,6 % IRR), der Verbraucher steigert seinen Vorteil auf 6,23 Mio. €, weiterhin ohne einen Euro CAPEX.

Der entscheidende Punkt: Win-Win für beide Seiten

Ohne neuen Vertrag teilen sich Investor und Verbraucher einen kleinen Kuchen. Mit dem richtigen Contracting-Modell wird der Kuchen fast 10× größer, und beide bekommen mehr: Der Investor ein solides Investment mit zweistelliger IRR, der Verbraucher massive Einsparungen ohne jegliches CAPEX.

Ergebnis

Nicht die Hardware ist der Hebel, das Vertragsmodell ist es. Klassische Tools rechnen nur das Gesamtsystem. minimum energy zeigt, was bei jedem einzelnen Stakeholder ankommt, und macht Verhandlungen damit überhaupt erst führbar.

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AgNes-Kapazitätspreis: Was ab 2029 mit der Peak-Shaving-Rechnung passiert

Gleicher Standort, gleicher Speicher, neue Netzentgeltsystematik: Der Wertbeitrag aus Lastspitzenkappung fällt von 19.602 €/a auf minus 4.258 €/a. Die Rendite von 11,8 auf rund 7 Prozent.

11,8%

Rendite bis 2028

7,3%

Rendite ab 2029

-100%

Wertbeitrag Peak Shaving

43,5k

Mehrkosten p.a. durch AgNes
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MiSpeL BTM mit drei Stakeholdern: Der freie Netzanschluss als Business Case

Der Standort hat 750 kW Netzanschluss und nutzt 413,7 kW davon. Wie ein BESS-Investor die freien 336 kW MiSpeL-konform nutzt und was dabei für Standort und Direktvermarkter übrig bleibt.

12,8%

IRR Investor

-44%

lfd. Kosten Standort

103k

Nutzen/Jahr gesamt

336 kW

freier Netzanschluss
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C&I: Ein Speicher, alle Erlöse – derselbe Speicher mit und ohne MiSpeL

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132k

Einsparung/Jahr (vorher 80k)

762k

Kapitalwert (vorher 287k)

3,8 J.

Amortisation (vorher 6,3)

2,7×

Kapitalwert durch MiSpeL
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Vom PPA zum Contracting: Wie das Vertragsmodell den Batterie-Business-Case entscheidet

Derselbe Standort, dieselbe PV, aber je nach Vertragsmodell entsteht ein fast 10× größerer Business Case. Und das Beste: Der Investor verdient, der Verbraucher spart, ganz ohne eigenes CAPEX.

22,2%

Rendite

4,8 J.

Amortisation

7,59M

Kapitalwert

-33%

lfd. Kosten
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C&I: MiSpeL-konforme Speicherauslegung für Arbitrage 2026

Ein C&I-Standort mit bestehender PV prüft, wie ein Batteriespeicher vom reinen Kostenoptimierer zum MiSpeL-fähigen Markterlös-Asset skaliert werden kann.

290k

Einsparung/Jahr

866k

Kapitalwert

262 MWh

Arbitrage-Vol./a

-42%

lfd. Kosten
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Grid-Scale Co-Location: PV, Grünstromspeicher & Trading-BESS als netzdienliches System

5 MWp Freiflächen-PV als Grid-Scale Co-Location: Wie ein Grünstromspeicher die PV-Erlöse optimiert, und ein zweiter Trading-BESS den Kapitalwert von 563k auf 3,15 Mio. € skaliert.

13,5%

Rendite

6,5 J.

Amortisation

3,15M

Kapitalwert

1,14M

Erlöse/Jahr
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