Ausgangslage. Vor dem Zähler wird nicht gespart, sondern verkauft. Der Strom geht zu Großhandelspreisen ins Netz, die deutlich unter den Vollkosten hinter dem Zähler liegen. An derselben freien Anschlussleistung von rund 5 MW zeigt sich: Entscheidend ist, wie viele Erlösquellen man stapelt.
Methodik
Drei Stufen wurden in minimum energy optimiert, von reiner Photovoltaik über PV mit Grünstromspeicher bis zum Mischspeicher mit Day-Ahead-Arbitrage. Rahmen: WACC 8 Prozent, 20 Jahre, Wirtschaftsjahr 2025, Mittelspannung.
Ergebnis
Reine Photovoltaik bringt 8,5 Prozent Rendite und 0,17 Mio Kapitalwert. Ein Grünstromspeicher hebt den Wert auf 0,57 Mio, weil sich die Einspeisung zeitlich verschieben lässt. Den größten Sprung bringt der Mischspeicher mit Arbitrage: Er kombiniert die Vermarktung des Solarstroms mit dem Handel von Netzstrom und erreicht 1,31 Mio bei 10,2 Prozent Rendite, fast das Achtfache des reinen PV-Werts.
Fazit
Vor dem Zähler entsteht Wert nicht aus der Anlage, sondern aus der Zahl der Erlösquellen. Das Niveau bleibt niedriger als hinter dem Zähler, weil Großhandel weniger wert ist als vermiedene Vollkosten.
