Ein Industriekunde bezieht seit mehreren Jahren Strom über einen lokalen PPA mit einer 2 MWp PV-Anlage zum Arbeitspreis von 14 ct/kWh. Trotz günstigen Solarstroms lagen die jährlichen Energiekosten weiterhin bei 1,1Mio. EUR. Ziel: Identifikation eines wirtschaftlich optimalen Batteriespeichers im Contracting-Modell, der Mehrwert für Mieter und Investor zugleich erzeugt.
Methodik
In minimum energy wurde ein Stakeholder-Modell zwischen Mieter und Investor aufgebaut.
Für das Contracting wurde eine Vergütung von 35 EUR/kWh/a vereinbart. Die Optimierung suchte die ökonomisch beste Speichergröße über alle Multi-Use-Potenziale hinweg (Peak Shaving, PV-Shift, Arbitrage).
Ergebnis
Die optimale Auslegung liegt bei einem 6,4 MWh Speicher mit einem Multi-Use Gesamtnutzen von 543.000 EUR pro Jahr.
Mieter-Perspektive
- Contracting Fee: 262.000 EUR/Jah
- Nettoersparnis durch Multi-Use: +269.000 EUR/Jahr
Investor-Perspektive
- Amortisation: 7 Jahre
- Rendite (IRR): 12,8 %
Fazit
Ein klarerWin-Win-Case:
Der Mieter senkt seine Energiekosten trotz Contracting signifikant, während der Investor eine attraktive und planbare Rendite erzielt. Die Kombination aus lokalem PPA, Speichernachrüstung und Multi-Use-Optimierung zeigt eindrücklich, wie C&I-Standorte heute wirtschaftlich dekarbonisiert werden können.
