Gewerbestandort mit einer bestehenden PV-Anlage (1.000 kWp), einem Strombedarf von 4.749 MWh/a und einem Wärmebedarf von 1.200 MWh/a — bisher fast vollständig über Gas gedeckt (1.333 MWh/a). Laufende Kosten in der Ausgangslage: 831.833 €/a. Berechnet mit MISPEL 2026 (beta), WACC 6%, 20 Jahre.
Szenario 1: Wärmepumpe + BESS + Wärmespeicher
Wärmepumpe (581,1 kW), Batteriespeicher (1.688,6 kWh) und Wärmespeicher (462 kWh) werden als integriertes System ausgelegt. Der Wärmespeicher entkoppelt den WP-Betrieb vom tatsächlichen Wärmebedarf — die Wärmepumpe kann gezielt dann laufen, wenn Strom günstig ist. Die Batterie optimiert parallel Eigenverbrauch und Lastspitzen.
Gasverbrauch sinkt von 1.333 auf 294 MWh/a (−78%). Laufende Kosten: 720.082 €/a (−13%). Kapitalwert: 623.854 €, Rendite: 16,4%, Amortisation: 5,8 Jahre.
Szenario 2: Szenario 1 + Atypische Netznutzung
Identische Komponenten, identische Investition (637.241 €) — einziger Unterschied: Atypische Netznutzung aktiviert. Die Batterie kappt gezielt Lastspitzen in den Hochlastzeitfenstern (HLZ), was den Netzanschluss von 1.011,4 auf 918,8 kW reduziert und dauerhaft die Netzentgelte senkt.
Laufende Kosten: 706.860 €/a (−15%). Kapitalwert: 751.196 €, Rendite: 18,5%, Amortisation: 5,2 Jahre.
Ergebnis
Bei identischer Investition steigert die korrekte Konfiguration der Atypischen Netznutzung die Rendite von 16,4% auf 18,5% — das entspricht +127.000 € Kapitalwert und 0,6 Jahre kürzerer Amortisation. Wer diesen Hebel nicht kennt oder nicht einplant, lässt systematisch Rendite liegen. minimum.energy erkennt und berechnet diesen Effekt automatisch.