Ein Gewerbestandort im Neubau plant eine ganzheitliche Energieanlage: 1.250 kWp PV, Wärmepumpe (339 kW) und 1.200 MWh/a Wärmebedarf. Strombedarf: 2.500 MWh/a. Netzanschluss: 450 kW.
Die zentrale Frage: Welcher Speicher ergänzt die Wärmepumpe optimal — Wärmespeicher oder Batteriespeicher?
Szenario 1: WP + Wärmespeicher (2.631 kWh)
Der Wärmespeicher entkoppelt den WP-Betrieb vom Wärmebedarf. Die Pumpe kann dann laufen, wenn PV-Strom verfügbar ist. Investition: 1.290.802 €. Laufende Kosten: 404.965 €/a. Autarkie: 29 %, Eigenverbrauch: 80 %. CO₂: 800.000 kg/a. Stromeinkauf: 2.000 MWh/a, Stromverkauf: 214 MWh/a.
Szenario 2: WP + Batteriespeicher (548,9 kWh)
Die Batterie übernimmt Lastspitzenkappung und Eigenverbrauchsoptimierung. Die WP wird kleiner ausgelegt (325,6 kW statt 339,1 kW), der Netzanschluss sinkt auf 381,2 kW. Investition: 1.404.736 €. Laufende Kosten: 386.772 €/a. Autarkie: 32 %, Eigenverbrauch: 87 %. CO₂: 757.400 kg/a. Stromeinkauf: 1.893 MWh/a.
Ergebnis
Beide Szenarien sind technisch valide — aber mit unterschiedlichen Stärken: Der Wärmespeicher ist günstiger in der Investition und optimiert direkt die WP-Laufzeit. Die Batterie reduziert Stromeinkauf und CO₂ stärker und ermöglicht eine kleinere Netzanschlussauslegung. minimum.energy berechnet beide Optionen in Minuten und macht die Entscheidung investitionsreif.
