Ein Gewerbestandort im Bestand mit vorhandener Gasheizung möchte auf Wärmepumpe umrüsten. Strombedarf und Wärmeversorgung werden vollständig mit minimum.energy modelliert.
Szenario 1: + Wärmepumpe (379,1 kW)
Die WP ersetzt den Gaskessel in der Grundlast. Investition: 149.876 €. Laufende Kosten: 151.682 €/a (–10 %). Kapitalwert: 42.207 €, Rendite: 9,3 %, Amortisation: 8,9 Jahre. Autarkie 42 %, Eigenverbrauch 42 %. CO₂: 363.900 kg/a (–22 %). Der Einstieg lohnt — aber das Potenzial ist größer.
Szenario 2: + WP + Batterie (2.133,6 kWh) — Sweet Spot
Die Batterie ergänzt die WP durch Eigenverbrauchsoptimierung und Direktvermarktung aus Speicher. Investition: 652.684 €. Laufende Kosten: 79.708 €/a (–53 %). Kapitalwert: 352.995 €, Rendite: 11,8 %, Amortisation: 7,6 Jahre. Autarkie 65 %, CO₂: 249.400 kg/a (–47 %). Der Kapitalwert verachtfacht sich gegenüber WP allein.
Szenario 3: + WP + Batterie + Emissionen reduzieren
Weiterer Fokus auf CO₂-Reduktion. Investition: 847.165 €. Laufende Kosten: 77.378 €/a (–64 %). Kapitalwert: 178.684 €, Rendite: 8,4 %, Amortisation: 9,7 Jahre. CO₂: 207.700 kg/a (–56 %). Mehr Dekarbonisierung — aber geringere Rendite durch höhere Investition.
Ergebnis
WP allein reicht nicht: Die Kombination mit Batterie ist der wirtschaftliche Sweet Spot. Bei 4,4× höherer Investition steigt der Kapitalwert auf das Achtfache — weil Batterie und WP gemeinsam Eigenverbrauch, Lastspitzen und Direktvermarktung optimieren. minimum.energy macht diesen Vergleich in Minuten sichtbar.
