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Bis zu 80 Prozent Rabatt auf das Netzentgelt: Die atypische Netznutzung trägt heute viele Speicher-Cases. Der AgNes-Entwurf der BNetzA vom 6. August 2026 beendet sie. Ab dem 1. Januar 2029 ersetzt das Kapazitätspreis-Modell den Leistungspreis. Bestandsfälle behalten ihren Rabatt eingefroren bis längstens Ende 2031, danach ist Schluss.
Was an ihre Stelle tritt, hängt an einer Schwelle: 10 GWh Jahresverbrauch. Darüber testet die BNetzA in Pilotprojekten eine Nachfolge, die Rabatte an nachgewiesene Lastverschiebung knüpft. Darunter gibt es kein individuelles Nachfolgeinstrument. Dann zählt beim Netzentgelt vor allem, welche Kapazität du bestellst und welche Überschreitungen du bewusst zulässt.
Damit steht jeder Business Case mit Laufzeit über 2028 hinaus vor derselben Frage: Was ist der Speicher wert, wenn die Entgeltwelt mittendrin wechselt? In unserem Modellfall mit 9 GWh fällt der Wertbeitrag der Lastspitzenkappung von plus 19.602 auf minus 4.258 Euro pro Jahr. Die Rendite des Speichers sinkt von 11,8 auf 7,3 Prozent.
Eine Zahl beantwortet das nicht. Eine Bandbreite schon. Genau dafür gibt es jetzt den Scenario Modeler: derselbe Speicher, dasselbe Lastprofil, gerechnet über mehrere Entgeltwelten nebeneinander. StromNEV mit Atypik bis Ende 2028, eingefrorener Bestandsrabatt bis Ende 2031, danach Kapazitätspreis-Modell oder das Flex-Modell der Pilotprojekte.
Leander und Leon zeigen live:
- Das neue Feature: Netzentgelt-Regime als Szenarien über denselben Case legen, statt für jede Annahme ein neues Projekt zu bauen
- Der Praxisfall: ein Speicher, heute mit Atypik ausgelegt. Was aus dem Case wird, wenn 2029 der Kapazitätspreis greift und Ende 2031 der Bestandsschutz endet
- Die Bestellkapazität: warum sie im Modellfall der größte Einzelhebel ist und keinen Euro Investition kostet
- Der Auslegungs-Check: Welche Speichergröße nur in einer Entgeltwelt funktioniert und welche in allen besteht
- Das Kundengespräch: Wie du die Bandbreite präsentierst, statt eine Zahl zu versprechen, die die Regulatorik kassieren kann
Zum Stand: Der AgNes-Entwurf ist nicht final. Die Stellungnahmefrist endete am 18. September 2026, die finale Festlegung soll bis Ende 2026 kommen. Die endgültigen Regeln für Industrienetzentgelte kommen erst mit einer Folgefestlegung, angekündigt für 2027. Genau deshalb rechnen wir Szenarien statt Prognosen: Wer die Bandbreite kennt, legt robuster aus als der, der auf die finale Fassung wartet.
45 Minuten. Direkt aus der Software. Für alle, deren Speicher länger läuft als die Regulatorik, auf der er gerechnet wurde.
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