Auslegung trifft Realität. Ein Speicherprojekt im Praxistest.

Bis zu 66 Prozent Kostensenkung ausgelegt, 63 Prozent im Realbetrieb erreicht. Sechs Monate Betriebsdaten zeigen, was von der Auslegung ankommt und woher der Rest kommt.
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93 Prozent der möglichen Einsparung. Der Rest hat Ursachen.

Ob ein Speicher hält, was der Business Case verspricht, zeigt sich erst im Betrieb. Der Vergleich von Prognose und Messung reicht dafür nicht, weil Verbrauch, Erzeugung und Preise selten so kommen wie angenommen. In Hebertsfelden haben wir deshalb einen zweiten Maßstab angelegt: das Optimum unter den Bedingungen, die wirklich eingetreten sind. Ein landwirtschaftlicher Betrieb, 99,62 kWp PV, 225 kWh Speicher, 32 kW Zielspitze. 1PUNKT5 hat ausgelegt und gebaut, be.storaged steuert mit okean, minimum energy hat vor und nach gerechnet, mit demselben Modell.

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Drei Befunde aus der Case Study:

  • Die Auslegung bestätigt sich im Realbetrieb. Ausgelegt waren bis zu 66 Prozent Kostensenkung gegenüber reinem Netzbezug, unter den realen Bedingungen 2026 wären bis zu 68 Prozent möglich gewesen, erreicht wurden 63.
  • Der Abstand hat bekannte Ursachen. Dreimal ist die Batterie dem Befehl der Steuerung nicht gefolgt, im April war sie 30 Prozent der Zeit nicht erreichbar, zweimal traf die Abregelung der PV einen fast leeren Speicher. Der Rest ist der Preis der Prognose.
  • Im Alltag liefert der Speicher. In 99,75 Prozent der Viertelstunden lag der Netzbezug auf oder unter der Zielspitze von 32 kW. Geladen wurde im Mittel bei 44 Euro je MWh, entladen bei 147 Euro.

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Dazu die Methodik zum Nachrechnen und fünf Punkte, die wir für die Auslegung 2027 mitnehmen. Die Ergebnisse besprechen wir am 22. Oktober im Webinar mit 1PUNKT5 und be.storaged.

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