Ein Gewerbe- oder Industriestandort mit einer bestehenden 1.150 kWp PV-Anlage und einem Strombedarf von rund 6.318 MWh/a möchte prüfen, welcher BESS-Ansatz die höchste Wirtschaftlichkeit liefert. Laufende Kosten ohne Speicher: 1.210.283 €/a.
In minimum.energy wurden drei Szenarien modelliert und direkt verglichen:
S1 – Peak Shaving + Self-Consumption (BESS 161,4 kWh)
Lastspitzenkappung und maximierter PV-Eigenverbrauch als Einstiegslösung. Investition: 57.983 €. Kapitalwert: 145.955 €, Rendite: 37,2 %, Amortisation: 2,7 Jahre.
S2 – Alles davor + Dynamischer Tarif (BESS 1.435,5 kWh)
Zusätzlich Day-Ahead-Arbitrage auf Basis dynamischer Stromtarife. Investition: 503.908 €. Kapitalwert: 2.438.672 €, Rendite: 56 %, Amortisation: 1,8 Jahre — das wirtschaftliche Optimum.
S3 – 100% Multi-Use (BESS 3.911,8 kWh)
Maximale Speichergröße mit vollem Multi-Use-Stack inkl. Stromverkauf (316 MWh/a). Investition: 1.370.613 €. Kapitalwert: 2.966.696 €, Rendite: 31,5 %, Amortisation: 3,2 Jahre.
Der Case zeigt: Nicht die größte Batterie erzielt die höchste Rendite. S2 mit dynamischem Tarif erreicht 56 % Rendite bei nur 1,8 Jahren Amortisation — bei einem Bruchteil der Investition von S3. minimum.energy macht diesen Vergleich in Minuten sichtbar.