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Aus dem Leistungspreis wird ein Kapazitätspreis: Der AgNes-Entwurf der BNetzA stellt die Netzentgeltlogik für Speicherprojekte um. In minimum energy ist der Kapazitätspreis bereits als Komponente angelegt. Felix, Leander und Leon zeigen live, was der Wechsel für einen konkreten Speicher bedeutet.
Vor ein paar Monaten haben wir gezeigt, wie du Speicher MiSpeL-konform für Arbitrage auslegst. Seitdem hat sich die Lage verändert: Am 6. August hat die Bundesnetzagentur den Festlegungsentwurf zur allgemeinen Netzentgeltsystematik (AgNes) veröffentlicht. Bekanntgabe zum 1. Januar 2027, die neuen Entgelte gelten ab dem 1. Januar 2029.
Leistungspreis zu Kapazitätspreis
Netzgekoppelte Speicher zahlen künftig ein Kapazitätsentgelt auf 100 Prozent der vertraglich vereinbarten Netzanschlusskapazität, rund 5 Euro pro kW und Jahr nach den Modellrechnungen des Entwurfs. Und oberhalb der Kleinverbraucherschwelle ersetzt ein Kapazitätspreis auf bestellte Kapazität den heutigen Leistungspreis. Zwei Änderungen, ein Prinzip: Bezahlt wird Kapazität, nicht Lastspitze. Das klassische Peak-Shaving-Geschäftsmodell verschiebt sich, optimale Speichergrößen auch.
Kurz: Jeder Business Case, der über 2029 hinausläuft, rechnet ab sofort mit veralteten Netzentgelten.
Das zeigen Felix, Leander und Leon
- Leistungspreis zu Kapazitätspreis: Was sich mit AgNes wirklich ändert. Aus dem 198-seitigen Originalentwurf, nicht aus Sekundäranalysen.
- Live in minimum energy modelliert: Der Kapazitätspreis ist bereits als Komponente vorhanden. Das Übersetzungsmodul überführt heutige Leistungsnetzentgelte in die neue Logik, dargestellt an einem realen Speicher. Einmal nach heutiger, einmal nach geplanter Regulatorik.
- Sicherheit im veränderten Umfeld: Chancen und Risiken des neuen Regimes, gerechnet in Szenarien. Damit deine Angebote regulatorisch sauber bleiben, bevor die Festlegung final ist.
Wichtig: Es handelt sich um einen Entwurf, die Konsultation läuft noch bis zum 18. September 2026. Details können sich ändern. Genau deshalb rechnen wir Szenarien statt Prognosen. Wer die Bandbreite kennt, plant robuster als der, der auf die finale Fassung wartet.
45 Minuten. Echte Software, echte Zahlen, echte Einblicke.
Für EPCs, Energieversorger und Planer, die 2029 nicht von ihren eigenen Angeboten überrascht werden wollen.
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