Teile dieses Webinar:
Jeder Business Case verspricht eine Einsparung. Wie sieht das nun in der Realität aus? Wir haben es gerechnet.
Hat die Anlage geliefert, was die Auslegung versprochen hat? Das Monitoring zeigt Ladezyklen, Spitzen und Eigenverbrauch, aber nicht die Antwort. Plan gegen Ist hilft nicht weiter, weil Verbrauch, Erzeugung und Preise immer anders kommen als am Planungstag angenommen. Ein schlechteres Ergebnis heißt dann nicht schlechte Betriebsführung, ein besseres nicht gute.
Für Planer und Lösungsanbieter ist das ein doppeltes Problem. Im Kundengespräch muss die Wirtschaftlichkeit stehen, im Betriebsführungsvertrag die Leistung. Beide Gespräche werden bisher ohne Nachweis geführt.
Es braucht einen zweiten Maßstab: das Optimum unter den Bedingungen, die tatsächlich eingetreten sind. Genau das liefert ein Backcast. Dieselbe Optimierung, die den Standort ausgelegt hat, rechnet die gemessenen Viertelstunden noch einmal, mit Ist-Last, Ist-PV und Ist-Preisen. Aus dem Business Case wird eine überprüfbare Zusage.
In diesem Webinar zeigen wir erstmals einen Standort aus allen drei Perspektiven in einem Termin. Gemeinsam mit 1PUNKT5 und be.storaged: 1PUNKT5 hat einen landwirtschaftlichen Betrieb in Niederbayern im Juli 2025 in minimum energy ausgelegt und bis Anfang 2026 umgesetzt, mit 99,62 kWp PV und 225 kWh Speicher. Das EMS okean von be.storaged steuert die Anlage seit der Inbetriebnahme. Tjarko Tjaden von 1PUNKT5 hat sechs Monate Betriebsdaten nachgerechnet. Gerechnet an 15-Minuten-Daten aus dem laufenden Betrieb: 66 Prozent Kostensenkung waren geplant, 68 Prozent waren unter den realen Bedingungen möglich, 63 Prozent wurden erreicht. Der Betrieb holt damit 93 Prozent des Optimums, und die Lücke hat drei Namen.
- Den Standort von der Steuerung trennen und sehen, welcher Teil der Einsparung aus Last, PV und Preisen kommt
- Gegen das Optimum unter den realen Bedingungen messen statt gegen die eigene Prognose
- Die Lücke zum Optimum in Ursachen zerlegen, jede mit Hebel und Gegenbeweis aus demselben Datensatz
- Verfügbarkeit, Lademarge und Abregelung als Planungsgrößen in die nächste Auslegung nehmen
- Die Zielspitze mit Marge zur Netzentgelt-Schwelle planen statt auf die Kante
Zum Abschluss launchen wir das gemeinsame Whitepaper Auslegung trifft Realität mit der vollständigen Rechnung: Datenbasis, Methodik, jede Grafik und auch die unbequeme Seite. In der Jahressicht werden aus 93 Prozent nämlich 82.
45 Minuten. Direkt aus der Software, gerechnet an echten Betriebsdaten. Für alle, die Speicher auslegen, betreiben oder verkaufen und belegen müssen, dass die Rechnung hält.
Jetzt anmelden.




